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Auch die ersten kleineren Verpflanzungen starteten am 15.2.2012, um der willfährigen Presse schnelle Erfolgsberichte zu präsentieren. Es wurden mehrere Rundspatenmaschinen ohne gültige Zulassung (Luftreinhaltung, Partikelfilter) eingesetzt. Die Maschinen sind nicht den Dimensionen der Bäume angemessen. Auf die einst angekündigte Plattformtechnik wurde vollständig verzichtet. Der Abtransport folgte unter massivem Polizeischutz an geheim gehaltene Orte im Stuttgarter Stadtgebiet.
Die Diebe stehlen sich mit ihrer Beute, dem Geschenk des Königs, davon.

© Alex Schäfer, 24.02.2012
Damit man der Öffentlichkeit die Einhaltung einer Verpflanzungsquote präsentieren kann, werden auch die kleinsten Exemplare der Birkengruppe ausgegraben.
Die Standorte, an die unsere Bäume verbracht wurden, bleiben nicht geheim. Wir stellen fest, wie schon vor einem Jahr, dass unfachlich gearbeitet wird. Es geht nicht um den Erhalt der Bäume, sondern um die Aufrechterhaltung einer Behauptung. Was letztlich mit den Bäumen passiert, ist den Frevlern egal. Der Steuerzahler bezahlt ja die Gesamtrechnung von S21 - nicht Herr Grube, Herr Kretschmann oder Herr Schmid aus ihren Privatschatullen. Wir vergessen UNSERE Bäume nie.
Mehr zu dem Geschehen an diesem Standort hier.

Wegbeschreibung: Ihr kennt Euch aus
Bisher hergeschafft wurden Bäume mit den Markierungen: V 1.6

© Alex Schäfer, 25.02.2012
Nachdem man auch zahlreiche zur Verpflanzung vorgesehene Bäume gefällt hatte, versuchte man, zur Erreichung einer hohen Zahl, die Einzelstämme der Birkengruppen zu verwerten. Eine Neupflanzung mit Anwuchsgarantie aus der Baumschule wäre deutlich preiswerter gewesen.

© Alex Schäfer, 02.03.2012
Dieser Baum aus der Birkengruppe wurde weiter nach hinten in die Wiese gesetzt.

© Alex Schäfer, 25.02.2012
Die dünne Birke aus einer Gruppe wurde auch noch schief eingesetzt.

© Alex Schäfer, 02.03.2012
Eine weitere aus der Birkengruppe generierte "Verpflanzung", nahe an der Straße Am Tazzelwurm.

© Alex Schäfer, 02.03.2012
Wenigstens besteht hier mal eine Chance, dass die sogenannte Verpflanzung gelingt.

© Alex Schäfer, 26.02.2012
Ein weiterer Baum der kleinen Birkengruppe, die aus insgesamt 7 Exemplaren bestand, wurde auf den Friedhof in Zuffenhausen gestellt.
Alle Standorte wurden von uns Ende Juli besucht. Bisher war das Wetter recht regenreich, häufig bewölkt und ohne langanhaltende Hitzeperioden. Bei genauem Hinschauen erkennt man an den meisten Bäumen einige Ausfallerscheinungen. Die Chancen dieser Dauerpatienten sind ungewiss, wenn man sich die unsachgemäße Aktion und die Beschädigungen in Erinnerung ruft. Eine Pflege der Bäume wäre für mindestens drei Jahre erforderlich. Aber schon nach einem Jahr soll die Bahn aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Unser Artikel Der frühe Herbst behandelt zahlreiche Aspekte mit vielen Beispielen.

© Alex Schäfer, 29.07.2012
Friedhof Zuffenhausen

© Alex Schäfer, 29.07.2012
Straße Am Tazzelwurm

© Alex Schäfer, 29.07.2012
Im hinteren Bereich am Tazzelwurm.

© Alex Schäfer, 29.07.2012
Am Bonatzweg

© Alex Schäfer, 02.06.2013
Die Birke in Zuffenhausen ist kümmerlich belaubt und steht sehr schief.

© Alex Schäfer, 02.06.2013
Die Birke am Tazzelwurm sieht relativ gut aus.

© Alex Schäfer, 02.06.2013
Die Birke in der Wiesenfläche hat zwar viele neue Blätter, aber nur an wenigen Trieben.

© Alex Schäfer, 02.06.2013
Die Birke am Bonatzweg zeigt nur eine sehr schüttere Belaubung.

© Alex Schäfer, 02.06.2013
Man sieht deutlich, wie tief sich die Drahtseile einscheiden. Sollte der Baum mal eine Krone ausgebildet haben, werden die Einschnürungen zur Sollbruchstelle.
In den letzten zwei Jahren war das Frühjahr warm und trocken. Die ersten Bäume zeigen massive Ausfallerscheinungen - obwohl sie zunächst teilweise kräftig ausgetrieben waren. Letztlich reichen die kleinen Wurzelballen nicht aus, um die großen Bäume angemessen und dauerhaft zu versorgen. Dramatisch ist das Erscheinungsbild, wenn zusätzlich Wurzelschäden vorhanden sind, oder der Baum nicht in den umgebenden Boden einwächst, weil dieser verdichtet ist oder aus Bauschutt besteht. An den meisten Standorten wurden die Schutzmatten und die Stahlseile inzwischen entfernt.

© Alex Schäfer, 07.08.2015
Friedhof Zuffenhausen.

© Alex Schäfer, 07.08.2015
Das sieht schon sehr herbstlich aus.

© Alex Schäfer, 07.08.2015
Straße Am Tazzelwurm.

© Alex Schäfer, 07.08.2015
Der Stamm wurde kürzlich beschädigt.

© Alex Schäfer, 07.08.2015
Am Tazzelwurm im hinteren Wiesenbereich.

© Alex Schäfer, 07.08.2015
Am Bonatzweg.
Seit fünf Jahren harren die Wegstellbäume nun in ihren Löchern aus. Viele Bäume, die zunächst gut ausgetrieben waren, zeigen inzwischen erhebliche Wachstumsstörungen. Einige Bäume sind inzwischen abgestorben und entfernt. Weniger als die Hälfte der Bäume erscheint in einem Zustand, der auf ein gesundes Anwachsen schließen lässt. Aber auch bei diesen Bäumen sind nun schwere Schäden im Stamm- und Kronenbereich deutlich geworden, die auf das unsachgemäße Ausrupfen, den Transport und das mangelhafte Befestigen am neuen Standort zurückzuführen sind. Weniger als ein Drittel macht derzeit den Eindruck, wieder zu einem gesunden Baum zu werden. Dass es sich dabei dann um einen vernünftigen Standort handelt, ist oft zweifelhaft.

© Alex Schäfer, 21.06.2017
Die Blätter sind zahlreich und artgemäß groß.

© Alex Schäfer, 21.06.2017
Die Blätter sind zahlreich und artgemäß groß.

© Alex Schäfer, 21.06.2017
Der Leittrieb ist abgestorben.

© Alex Schäfer, 21.06.2017
Zumindest ist der Baum noch in der Lage, die Wunde zu überwallen.

© Alex Schäfer, 23.06.2017
Es setzt bereits die Herbstfärbung ein.
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